Bauen mit Massivhaus Mittelrhein

Tropfsteinhöhle?

Am 14.03.2015, vor knapp 3,5 Wochen, wurde der Estrich eingebaut.

Verbaut wurde ein erdfeuchter Estrich, der vier Tage später zum Lüften betreten werden durfte.

Seitdem lüften wir fleißig!

Immer dabei ist unsere effektivste Waffe gegen die Feuchtigkeit auf den Fenstern:

Der Fenstersauger von Kärcher sowie Küchenrolle, um auch die letzten Tropfen aufzuwischen.

Eine Tropfsteinhöhle hatten wir bisher nicht, obwohl das Estrichtrocknungsprogramm teilweise bis zu 50 Grad Celsius hochheizte.

Dafür hätten wir geplante Saunabesuche locker ins Haus verlegen können.

Seit einer Woche lüften wir nun mit Hilfe zweier Hygrometer, die durch Massivhaus Mittelrhein aufgestellt wurden.

Es wurden zu Beginn der letzten Lüftung am heutigen Tag im EG 61 % und im OG 69 % Luftfeuchte gemessen.

Das Haus trocknet gut ab und dies ohne Bautrocknungsgeräte


Nachtrag vom 28.04.2015:

Seitdem der Trockenbau fertig ist und die Decken verspachtelt wurden, ist morgens während der ersten Lüftung unser Fenstersauger wieder im Einsatz. Die Luftfeuchtigkeit ist leider wieder angestiegen. Morgens betrug die gemessene Luftfeuchte im EG: 77 %, OG: 80 %, dennoch trocknet der Ringanker weiterhin gut ab.

Vom Einsatz zweier Bautrockner ( diese Überlegung wurde seitens der Bauherrin in Betracht gezogen ) wurde uns abgeraten, da das Haus trotzdem gut abtrocknet.

Blower-Door-Messung

Blower-Door-Test

Die Gebäudedichtheit wird über einen Drucktest kontrolliert. Bei dem so genannten Blower-Door-Test sollte bei einem Unter- und Überdruck von 50 Pa bei Passivhäusern eine Luftwechselrate n50 < 0,60/h (0,6 facher Luftwechsel pro Stunde) erreicht werden.
Bei dem Test wird die verbleibende Gesamtleckage gemessen. Noch bestehende Undichtheiten können aufgespürt und nachgedichtet werden.

Im Massivbau ist die Luftdichtheit einfach zu erreichen, hier stellt der Innenputz die luftdichte Ebene dar. Im Leichtbau wird sie durch den Einsatz geeigneter Folien oder Holzwerkstoffplatten, die entsprechend verklebt werden müssen, gewährleistet.

Quelle: Passivhaus.de


Wer unser Bautagebuch aufmerksam gelesen hat, erinnert sich vielleicht daran, dass wir kein Passivhaus bauen sondern ein Haus nach EnEV 2014.
Die Decke im Obergeschoss wird in Trockenbauweise erstellt.

Heute, Samstag 04.04.2015, wurde der Blower Door Test durchgeführt.

Das Ergebnis überraschte nicht nur uns!

Unsere Gebäudehülle erreichte eine Luftwechselrate von unter 0,6! Sie beträgt 0,49. Erlaubt wären 3,0.

Blower-Door-Test mit Bravour bestanden!!!

Nachtrag:
Am späten Nachmittag fiel uns während des Lüften auf, dass sich durch den erzeugten Unterdruck einige Folienklammern gelöst haben. Dadurch sind an diesen Stellen kleine Löcher in der Dampfsperre entstanden.

Dass dies passieren könnte, darauf wurden wir bereits bei Einbau der Dampfbremse von unserem Trockenbauer hingewiesen.
Er gab uns für diesen Fall Spezialklebeband.

Zwischenzeitlich wurden die Löcher von uns mit diesem Spezialklebeband abgeklebt, so dass die Dampfsperre wieder intakt ist.

Stützmauer und Stellplätze

Seit Freitag, 27.03.2015, herrschte “Kampfstimmung“ auf der Baustelle.





Einen Tag später war dann auch der erste "Großkampftag".

Sieben Männer, zwei kleinere Bagger und ein Radlader haben super gearbeitet!

Die vorbereitenden Erdarbeiten für unsere Gabionenwand sind fertig gestellt.
Der letzte Erdaushub für Carport und Garage ist gemacht.
Im Anschluss wurde mit Lava verfüllt und verdichtet.

Dienstags, 31.03.2015, konnten daher die ersten Randsteine und der erste Teil des Pflasters angeliefert werden.

Wir haben lange in Bauhäusern und bei Baustoffhändlern gesucht und Preise verglichen.
Fündig wurden wir schließlich bei einem Baustoffhändler in der Nähe: Thewalt Baustoffe, Nauort.

Wir werden 8'er Rechteckpflaster, Prestige Line Muschelkalk der Firma KLB, verlegen.

Ein Teil des ausgebaggerten Mutterbodens liegt bereits in unserem künftigen Garten verteilt. Es gab genug Senken und Löcher, die aufgefüllt werden mussten.

Für den restlichen Boden fanden sich Abnehmer aus der Nachbarschaft.

Die ersten Randsteine konnten dienstags bereits gesetzt werden.





Heute, Samstag 04.04.2015, wurde mit dem Aufbau der Gabionenwand begonnen.

Der Wettergott war uns allerdings nicht wohl gesonnen. Dauerregen beendete schon am frühen Morgen die Arbeiten.








Am 07.04.2015 wurde mit dem Befüllen der Gabionenwand begonnen, nachdem die letzten Vorarbeiten abgeschlossen waren.
Insgesamt waren 4 Personen drei Stunden beschäftigt um die ersten Körbe zu befüllen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen!


Die Heizung läuft

Heute wurden die Gas- und die Wasseruhr gesetzt sowie der Außenfühler der Heizung montiert.

Anschließend wurde die Heizungsanlage auf das Estrichtrocknungsprogramm eingestellt.

Seitdem wird es im Haus kontinuierlich wärmer.

Unser Tiefbauer ist seit gestern auch wieder bei uns aktiv.
Der Mutterboden unseres Erdaushub's wurde auf der Wiese verteilt.
Die Vögel freut's.

Der Hof muss noch zur Hälfte ausgebaggert und neu verfüllt werden.

Das Gerüst steht noch, da der Dachüberstand noch nicht ausgebessert ist. Dadurch gestalten sich die erforderlichen Erdarbeiten schwierig. Lediglich ein kleiner Farbeimer wurde heute vorm Eingang abgestellt.