Bauen mit Massivhaus Mittelrhein

Blower-Door-Messung

Blower-Door-Test

Die Gebäudedichtheit wird über einen Drucktest kontrolliert. Bei dem so genannten Blower-Door-Test sollte bei einem Unter- und Überdruck von 50 Pa bei Passivhäusern eine Luftwechselrate n50 < 0,60/h (0,6 facher Luftwechsel pro Stunde) erreicht werden.
Bei dem Test wird die verbleibende Gesamtleckage gemessen. Noch bestehende Undichtheiten können aufgespürt und nachgedichtet werden.

Im Massivbau ist die Luftdichtheit einfach zu erreichen, hier stellt der Innenputz die luftdichte Ebene dar. Im Leichtbau wird sie durch den Einsatz geeigneter Folien oder Holzwerkstoffplatten, die entsprechend verklebt werden müssen, gewährleistet.

Quelle: Passivhaus.de


Wer unser Bautagebuch aufmerksam gelesen hat, erinnert sich vielleicht daran, dass wir kein Passivhaus bauen sondern ein Haus nach EnEV 2014.
Die Decke im Obergeschoss wird in Trockenbauweise erstellt.

Heute, Samstag 04.04.2015, wurde der Blower Door Test durchgeführt.

Das Ergebnis überraschte nicht nur uns!

Unsere Gebäudehülle erreichte eine Luftwechselrate von unter 0,6! Sie beträgt 0,49. Erlaubt wären 3,0.

Blower-Door-Test mit Bravour bestanden!!!

Nachtrag:
Am späten Nachmittag fiel uns während des Lüften auf, dass sich durch den erzeugten Unterdruck einige Folienklammern gelöst haben. Dadurch sind an diesen Stellen kleine Löcher in der Dampfsperre entstanden.

Dass dies passieren könnte, darauf wurden wir bereits bei Einbau der Dampfbremse von unserem Trockenbauer hingewiesen.
Er gab uns für diesen Fall Spezialklebeband.

Zwischenzeitlich wurden die Löcher von uns mit diesem Spezialklebeband abgeklebt, so dass die Dampfsperre wieder intakt ist.

4.4.15 13:34, kommentieren

Stützmauer und Stellplätze

Seit Freitag, 27.03.2015, herrschte “Kampfstimmung“ auf der Baustelle.





Einen Tag später war dann auch der erste "Großkampftag".

Sieben Männer, zwei kleinere Bagger und ein Radlader haben super gearbeitet!

Die vorbereitenden Erdarbeiten für unsere Gabionenwand sind fertig gestellt.
Der letzte Erdaushub für Carport und Garage ist gemacht.
Im Anschluss wurde mit Lava verfüllt und verdichtet.

Dienstags, 31.03.2015, konnten daher die ersten Randsteine und der erste Teil des Pflasters angeliefert werden.

Wir haben lange in Bauhäusern und bei Baustoffhändlern gesucht und Preise verglichen.
Fündig wurden wir schließlich bei einem Baustoffhändler in der Nähe: Thewalt Baustoffe, Nauort.

Wir werden 8'er Rechteckpflaster, Prestige Line Muschelkalk der Firma KLB, verlegen.

Ein Teil des ausgebaggerten Mutterbodens liegt bereits in unserem künftigen Garten verteilt. Es gab genug Senken und Löcher, die aufgefüllt werden mussten.

Für den restlichen Boden fanden sich Abnehmer aus der Nachbarschaft.

Die ersten Randsteine konnten dienstags bereits gesetzt werden.





Heute, Samstag 04.04.2015, wurde mit dem Aufbau der Gabionenwand begonnen.

Der Wettergott war uns allerdings nicht wohl gesonnen. Dauerregen beendete schon am frühen Morgen die Arbeiten.








Am 07.04.2015 wurde mit dem Befüllen der Gabionenwand begonnen, nachdem die letzten Vorarbeiten abgeschlossen waren.
Insgesamt waren 4 Personen drei Stunden beschäftigt um die ersten Körbe zu befüllen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen!


4 Kommentare 28.3.15 19:10, kommentieren

Die Heizung läuft

Heute wurden die Gas- und die Wasseruhr gesetzt sowie der Außenfühler der Heizung montiert.

Anschließend wurde die Heizungsanlage auf das Estrichtrocknungsprogramm eingestellt.

Seitdem wird es im Haus kontinuierlich wärmer.

Unser Tiefbauer ist seit gestern auch wieder bei uns aktiv.
Der Mutterboden unseres Erdaushub's wurde auf der Wiese verteilt.
Die Vögel freut's.

Der Hof muss noch zur Hälfte ausgebaggert und neu verfüllt werden.

Das Gerüst steht noch, da der Dachüberstand noch nicht ausgebessert ist. Dadurch gestalten sich die erforderlichen Erdarbeiten schwierig. Lediglich ein kleiner Farbeimer wurde heute vorm Eingang abgestellt.

25.3.15 18:06, kommentieren

Die letzten Malerarbeiten außen

Der Egalisierungsanstrich ist gut gelungen. Die Putzstruktur wurde dadurch nochmals gefestigt und das Haus erstrahlt in Weiß.

Umso enttäuschender fällt das Ergebnis der gestern erfolgten Malerarbeiten am Dachüberstand aus.

Der Putz wurde nicht abgeklebt, so dass sich dunkelgraue Farbnasen auf dem weißen Putz bildeten.
Teilweise tropfte die dunkelgraue Farbe am Haus herunter und sprenkelte auch im unteren Bereich den Putz.
Der Anstrich ist teilweise hochdeckend gestrichen, teilweise nur minimalst deckend.

Sehr ärgerlich!!!

Das Streichen des Dachüberstandes und des Sockels haben wir aufbemustert.
Daher haben wir Kontakt zu unserem Bauleiter aufgenommen.

Der Sockel wird in den nächsten Tagen gestrichen.

Die Malerarbeiten bedürfen sicherlich einer Nachbesserung höheren Ausmaßes.

1. Nachtrag:

Bereits heute morgen, 23.03., wurden die Malerarbeiten am Dachüberstand begutachtet.

Lt. unserem Bauleiter kam es bisher nicht sehr oft vor, dass die verwendete Farbe beim zweiten Anstrich nicht sauber deckt.

Das für den Dachüberstand verwendete Material saugt die Farbe regelrecht auf.
Es wird daher ein weiterer Anstrich erfolgen.

Die Farbspritzer am Putz wurden beseitigt, der Sockel in anthrazit gestrichen.

2. Nachtrag:

Am 01.04.2015 wurde der Dachüberstand ein weiteres Mal gestrichen.

Das Ergebnis ist wesentlich besser als vorher, jedoch müssen noch einmal einige kleinere Stellen nachgearbeitet werden.

Bisher kam dies erst einmal vor. Wir sind also Haus Nr. Zwei.

Am 07.04.2015 soll ein letztes mal ausgebessert werden, bevor das Gerüst abgebaut wird.

21.3.15 14:10, kommentieren